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Es war die Zeit des Hulas Hoop und Rock’n’Roll. Breitenport fand fast ausschließlich auf dem Rasen zwischen zwei Torpfosten statt. Da zeigte der Karlsruher Hans Hoffmann Pioniergeist. Seine Idee: ein Sportgeschäft mit dem Namen „Ski-Hütte“. Im Juni 1950, öffnete Hoffmann am Werderplatz seinen Laden mit dem Verkauf von Alpinski, Bergschuhen und Zeltmacherei, so eine Pressemitteilung. Sechs Jahre bevor der „Schwarze Blitz von Kitz", Toni Sailer, bei den Olympischen Winterspielen 1956 drei Goldmedaillen im Slalom, im Riesenslalom und in der Abfahrt gewann. Der Österreicher Sailer machte Ski fahren zum Massensport – und der Karlsruher Hoffmann hatte den Trend frühzeitig erkannt und weitab der Alpen populär gemacht.

Beim Blick zurück in die Chronik des ältesten Karlsruher Sportgeschäftes können sich noch viele ältere Kunden an ihre Bambini-Skikurse und im Sommer an die Kinder-Tenniskurse erinnern. Sie wissen oftmals auch noch, welche Spuren Sport Hoffmann durch Karlsruhe legte: In den 60er Jahren zog die „Ski-Hütte“ nach Rüppurr in die Rastatterstraße um. 1977 übernahmen die Brüder Heinz und Jürgen Prötzner die Firma und konzentrierten sich fortan auf den kompletten Wintersport und den Bereich Sportmode.

Nur 3 Jahre später, im Jahr 1980, kamen durch die Gründung der „Staatlichen Skischule und Sportreisen Sport Hoffmann“ zwei weitere Schwerpunkte hinzu. Im Jahre 1986 erweiterte Sport Hoffmann den Betrieb mit der Übernahme der Filiale Sport Flöss in der Kaiserstraße. Wiederum ein Jahr später wurde die Tennisschule Sport Hoffmann gegründet. 1995 übernahmen schließlich die heutigen Inhaber Markus Sauer und Andreas Hoffmann die Firma Sport Hoffmann und vergrößerten das Sortiment. Das Unternehmen wuchs stetig. Bereits nach drei Jahren wurde eine zweite Filiale in der Kaiserstraße eröffnet: mit den Schwerpunkten Inlineskates und Sportschuhe. 1999 wurde der Betrieb durch eine dritte Filiale in Durlach erweitert. 2003 wurden alle Betriebsstätten schließlich an den heutigen Standort am Weinweg als Intersport Profimarkt verlagert und 2009 erfolgte die Umbenennung in Intersport Hoffmann Karlsruhe. Aus dem Betrieb mit Anfangs vier Beschäftigten ist längst ein Unternehmen mit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geworden, die selbst in vielen Sportarten aktiv sind.

Sport Hoffmann setzt als Inhabergeführtes Unternehmen immer wieder Trends und hat bei Sportarten mit seinen eigenen Sportschulen die Nase vorne: Ob bei Inlineskates, Nordic Walking, Skiken oder Streetsurfing. Mit Fußballschule und Wintersportreise-programm und Skikursen. Nach eigenen Angaben bietet Sport Hoffman das größte Kinderski-Tauschsystem in Deutschland an, hat den größten Ski- und Snowboardverleih der Region mit Ski- und Boardservice auf modernsten Schleifcomputern im Winter.